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PARITÄTISCHES Jugendwerk NRW
Wappen NRW Gefördert vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW

Circus Schnick-Schnack

Der Circus fördert soziale Kompetenz:
In Trainingsgruppen haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, regelmäßig Flyer Circus Schnick-Schnack Gemeinschaft mit anderen zu erleben. Sie sollen erfahren, was es heißt, sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit, den eigenen Erlebnissen und Bedürfnissen in eine Gruppe einbringen zu dürfen, dabei aber auch auf die Persönlichkeit, die Erlebnisse und Bedürfnisse der anderen Rücksicht zu nehmen, anderen zu vertrauen uns selbst vertrauenswürdig zu handeln.
Der Circus stärkt die Sensomotorik:
Die Kinder und Jugendlichen sollen vielfältige Möglichkeiten erhalten, perzeptionelle (die Sinneswahrnehmung betreffende) Erfahrungen zu machen, um so ihr Körperbild zu festigen sowie ihre körperliche Ausdrucksfähigkeit zu steigern. Dies geschieht mit Hilfe der Anbahnung (Vorbereitung, d.h. Entwicklung von Voraussetzungen) und des gezielten Trainings einer speziellen Circusdisziplin, bei der verschiedenste konditionelle und koordinative Körpereigenschaften erlernt, verbessert und perfektioniert werden.

Circus Schnick-Schnack e.V.
Straßburger Straße, 44623 Herne
Fon 02323 / 98 82 93, Fax 02323 / 98 82 95
Internet www.schnick-schnack.de
Kontaktperson Rainer Deutsch
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"Nasreddin Hodscha klärt auf!" - Einblicke in Kulturen

Die Geschichten des berühmten Nasreddin Hodscha, der als Kultfigur Nasreddin Hodscha in allen Mittelmeerländern und darüber hinaus wohl bekannt ist, dienten als Aufhänger für Informationsbausteine über die Herkunftskulturen von Migranten und Einwanderern in Deutschland. Die Texte, angereichert mit Comics, wurden von Jugendlichen für Jugendliche monatlich auf einer Website veröffentlicht (April bis Dezember 2002) und nach Ende des Projekts mit zusätzlichen Infos als Broschüre gedruckt.
Die Idee hinter dem Projekt ist:
Wissen und Informationen schaffen Vorurteile ab, fördern Toleranz und wirken sich langfristig gegen Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit aus. Als Träger der Informationsvermittlung diente der berühmte Nasreddin Hodscha. Er ist lebenserfahren, weise und nie um einen Tipp verlegen, der hilft, die kleinen und großen Probleme des Lebens zu Nasreddin Hodscha meistern - manchmal auf fast anarchistische Weise. Die jeweiligen Geschichten bezogen sich auf bestimmte Themen wie Reisen, Religion, Verhältnis Mann/Frau, Armut usw., die dann am Beispiel ausgewählter Herkunftsländer von Migranten und den dortigen Gegebenheiten näher beleuchtet wurden. Wesentlich war für uns zu zeigen, dass es bei aller Unterschiedlichkeit der Kulturen auch sehr viele Gemeinsamkeiten gibt.
Aber nicht nur der Inhalt, auch auf die Form der Vermittlung kam es uns an: Sie sollte durch jugendadäquate Medien und durch eine entsprechende äußere Gestaltung und Sprache realisiert werden. Darum wurden die Geschichten zunächst im Internet veröffentlicht, von Jugendlichen geschrieben und durch Comics begleitet. Für diejenigen, die sich für weitergehende Infos interessierten, gab es viele Links und Hinweise. In der zum Ende des Projekts gedruckten Broschüre kamen zusätzlich Migranten zu Wort, die sich in Interviews zu den Themen äußerten.

Verband für Interkulturelle Arbeit - VIA e.V.
Hochemmericher Straße 71, 47226 Duisburg
Fon 02065 / 5 33 46, Fax 02065 / 5 35 61
Mail via-bund@t-online.de, Internet www.via-bundesverband.de
Kontaktperson Heinz Soremsky
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1. Preis

"Grend forscht!" - Über seltsame Pflanzen, Insekten und andere wilde Tiere

Grend forscht! Vor dem Hintergrund, dass Großstadtkinder nur eingeschränkt Erfahrungen mit der Natur machen können, entstand die Idee, einen Umweltsommer zu konzipieren. Wir möchten Kinder aus dem Stadtraum dazu einladen, sich intensiv mit "Natur" zu beschäftigen. Der Umweltsommer beinhaltet 2 Projektwochen, die im Grugapark Essen und dem benachbarten Sommerburgwald stattfindet. Die Kinder können sich wochenweise anmelden.
Jede Projektwoche wird in drei Aktionsphasen aufgegliedert:
  • Die Forschungsphase
  • Der individuelle künstlerische Ausdruck
  • Die mediale und künstlerische Darstellung
Die Forschungsphase: In der Forschungsphase erwerben die Kinder unter fachkundiger Begleitung aktiv Wissen mit und über die Natur. Es werden drei Forscherteams gebildet zu den Themen Luft, Erde und Wasser. Jedes Forscherteam bekommt nach einer Einführung in das Thema einen Entdeckungsauftrag und das dazu gehörige "Equipment". Die Kinder des Forscherteams Wasser können z.B. einen Teich erkunden. Sie können lernen, was über, auf und im Wasser lebt. Mit Keschern und Eimern ausgerüstet, können die Kinder kleine Lebewesen aus dem Teich fischen. Sie statten gemeinsam ein eigenes naturnahes Aquarium mit Sand, Pflanzen und Steinen aus und geben die entdeckten und zu bestimmenden Tiere hinein (die später wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurück gebracht werden).
An dieser Stelle beginnt in der Arbeitsgruppe "Wasser" der Einsatz moderner Medien. Mit einer Videokamera soll beispielsweise das Leben im Aquarium auf eine große Leinwand projeziert werden. Alternativ kann hier auch eine Stereolupe mit Videokamera eingesetzt werden. Der Einsatz moderner Medien (auch Digitalkameras, Computerbildschirm) intensiviert den Forschungsprozess und vermittelt darüber hinaus Kenntnisse über ihre Handhabung. Die Technik hilft, die Natur besser zu sehen und zu begreifen. Das Naturerlebnis ist sowohl real, als auch virtuell. Mit diesen Erfahrungen ergibt sich für Kinder die Erkenntnis, dass Natur und Technik sich nicht gegenseitig ausschließen müssen, sondern sich auch sinnvoll ergänzen können. Nach der spielerisch wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Mikrokosmos soll der neu entwickelnden Beziehung zur Natur Grend forscht! künstlerisch Ausdruck verliehen werden. Da der Umgang mit den im Wasser, Erde und Luft lebenden Tieren und Pflanzen (z.B. krabbelnde Käfer) auch kognitive und emotionale Prozesse in Gang setzt, wird diesen Rechnung getragen, indem aus jedem Forscherteam vom Vormittag ein Kreativteam am Nachmittag wird.
Hier können die Kinder ihren Eindrücken Ausdruck verleihen, sie können mit fachlicher Unterstützung malen, bauen und gestalten mit verschiedenen Materialien. Hier wird nicht so sehr auf das Endprodukt geschaut, sondern vielmehr auf den Verarbeitungsprozess.
Zum Ende einer jeden Projektwoche wird alles, was medial und künstlerisch geschaffen worden ist, zusammengetragen und in Form einer Ausstellung allen Interessierten präsentiert. Ein Videofilm wird Ausschnitte aus dem Verlauf der jeweiligen Projektwoche dokumentieren.

Werkstatt e.V. im Kulturzentrum
Westfalenstraße 311, 45276 Essen
Fon 0201 / 8 51 32-20/-22, Fax 0201 / 8 51 32-50
Mail grend@t-online.de, Internet www.grend.de
Kontaktperson Birgit Klaner
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"Let`s dance!"

Die Idee, ein Tanzprojekt durchzuführen, basiert auf dem Hintergrund von Erfahrungen, die seit längerem in den einzelnen Jugendeinrichtungen gemacht werden. Dabei kristallisiert sich heraus, dass das tänzerische Element bei der Freizeitgestaltung der Jugendlichen einen hohen Stellenwert einnimmt. Dies gilt sowohl für die weiblichen als auch für die männlichen Besucher, wobei sich geschlechtsspezifisch verschiedene Tanzstile- / Richtungen beobachten lassen. Zur Zeit ist die Nachfrage nach geeigneten Trainingsräumlichkeiten in allen Häusern sehr groß und es fehlt bislang die Möglichkeit, in der eigenen Stadt vor "großem Publikum" das Können zu präsentieren.

A.G.O.T. (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen)
Holzstraße 70, 45481 Mülheim
Fon 0208 / 77 96 58, Fax 0208 / 4 01 00 46
Mail cafe4you@stadt-mh.de
Kontaktpersonen Salvatore Sangiorgio, Denis Leusmann
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"Die Rettung der Zukunft"

Unter Hilfestellung einer Künstlerin und eines Pädagogen haben sich Rettung der Zukunft Kinder mit bedrohlichen Lebenssituationen in der Zukunft (Terror, Diktatur, Gewalt, Verelendung eines Stadtteils etc.) auseinandergesetzt und verschiedene Möglichkeiten zu deren Überwindung entwickelt. Diese wurden von den Kindern selbst medial in einem Comic verarbeitet, der an der Schule der beteiligten Kinder sowie in der offenen Jugendarbeit als Diskussionsgrundlage für Gruppenarbeit eingesetzt wird.
In einem gemeinsamen Projekt von Schülern (5. - 6. Klasse) der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler und dem Nachbarschaftsheim Wuppertal sollten Kinder und Jugendliche des Stadtteils
  • Zukunftsszenarien für ein gemeinsames Leben im Stadtteil entwickeln,
  • Entwicklungen der Vergangenheit und der Gegenwart in ihrer Kontinuität begreifen, aufgreifen und Vorstellungen für die Zukunft daraus entwickeln,
  • gemeinsame Entwicklungen in ihrer direkten Lebenswelt und in der Gesamtgesellschaft erkennen und verstehen,
  • sich gewaltfreie Ideen zur Konfliktbewältigung im gesellschaftlichen Zusammenleben ausdenken,
  • die Bedeutung von Zivilcourage für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft erfahren.
Die Kinder haben sich in dem Projekt beschäftigt mit:
  • Geschichte des Stadtteils, Bedeutung geschichtlicher Symbole im Stadtteil (Denkmäler etc.),
  • Rettung der Zukunft
  • Integration geschichtlicher Themen in Zukunftsentwürfen (Was lernen wir aus der Vergangenheit?),
  • szenisches Darstellen von Comicsequenzen (Rollendifferenzierung),
  • produktive Nutzung der verschiedenen Kompetenzen der Beteiligten (beim Texten, Zeichnen o.ä.) für ein gemeinsames Produkt (Teamfähigkeit auch zwischen Jungen und Mädchen),
  • Fotografieren mit der Digitalkamera, Einscannen von Bildern, Bildbearbeitung am Computer,
  • demokratisches Abstimmen von Inhalt und Gestaltung eines Mediums (hier das Comic),
  • Fähigkeit zu regelmäßiger Teilnahme und konzentriertem Arbeiten.

Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V.
Platz der Republik 9 - 10, 42107 Wuppertal
Fon 0202 / 24 51 90, Fax 0202 / 24 51 919
Mail naba.wuppertal@t-online.de, Internet www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de
Kontaktperson Frau Heinrichs
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