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In Initiativen lernen - durch Initiative lernen [Bewerbungen 6, 7, 8, 9, 10]
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"SOKO-TRAINING" - (Soziales Kompetenztraining)
In Kooperation mit drei Remscheider Schulen (GHS Klausen, GHS Holterfeld, Karl Kind Sonderschule für Lernbehinderte) wurden alle SchülerInnen der 7. und 8. Klassen angesprochen, für die Dauer eines Jahres einmal wöchentlich an einem SOKO-Kurs teilzunehmen. Außerdem mussten die Jugendlichen ein begleitendes Praktikum in sozialen Einrichtungen absolvieren. Ergänzt wurde das Angebot durch zwei Wochenendveranstaltungen und einer einwöchigen Abschlussveranstaltung auf einem Plattbodenschiff auf dem Ijsselmeer.
Jugendhilfe Remscheid "Die Schlawiner" e.V.
Klausen 22, 42899 Remscheid
Fon 02191 /95 32 46
Mail Die_Schlawiner_e.V.@t-online.de
Kontaktperson Richard Ulrich

"Auf dem Weg zum eigenen Jugendzentrum"
Bei den TeilnehmerInnen der schwulen Jugendgruppe boybase und der lesbischen Jugendgruppe Lottagirls in Essen entstand der Wunsch nach einem schwul-lesbischen Jugendzentrum in Essen mit festen Räumen und MitarbeiterInnen. Diese Einrichtung wurde von den Jugendlichen mit Unterstützung der hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Vereins geschaffen. Im Fordergrund standen die Entwicklung des Konzeptes im Team, die Werbung für das Projekt bei Politik / Verwaltung und die Gestaltung.
- Durch die gemeinsame Planung, beginnend mit der Entwicklung der gemeinsamen Vision bis zur konkreten Umsetzung wurden die Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten der Jugendlichen ausgebildet. Sie erlernten im Team gemeinsame Ideen zu entwickeln, zu planen und die Planungen umzusetzen.
- Während des gesamten Prozesses, besonders beim Verfassen von Anträgen, erlernten die Jugendlichen ihre Ideen zu strukturieren und zu formulieren.
- In zahlreichen Gesprächen und im Kontakt mit Politikern und Ämtern lernten die Jugendlichen politische und behördliche Strukturen, sowie den Umgang mit ihnen kennen.
- Bei der Renovierung des Jugendcafes "Lotta" zum Jugendzentrum "Cafe Vielfalt" machten die Jugendlichen zahlreiche Erfahrungen in Organisation und Durchführung einer Gestaltungs- und Renovierungsmaßnahme. Das Arbeiten im Team und zahlreiche handwerkliche Tätigkeiten standen hierbei im Vordergrund. Da für diese Maßnahme nur geringe finanzielle Ressourcen zur Verfügung standen, erlernten sie die vorhandenen Mittel zu budgetieren und wirtschaftlich zu verwenden. In diesem Zusammenhang erlernten die Jugendlichen den Umgang mit öffentlichen Geldern.
- Auf Grund der verschiedenen Aufgabenbereiche, die zahlreiche verschiedene Fähigkeiten verlangten, erlernten die Jugendlichen im Team zu arbeiten, sich auf andere zu verlassen und sich selbst verlässlich einzubringen. Auftretende Konflikte in der Planungs- als auch in der Realisierungsphase erlernten die Jungendlichen konstruktiv zu lösen.
Sozialverein für Lesben und Schwule e.V. - Stadtverband Essen -
Kleine Stoppenberger Str. 13 - 15, 45141 Essen
Fon 0201 / 36 59 94 20, Fax 0201 / 2 79 52 82
Mail info@essen.svls.de, Internet essen.svls.de
Kontaktpersonen Torsten Schrodt, Katrin Lemke

"Die Lernwerkstatt des sci:moers" - ein Angebot für schulmüde Jugendliche
Kinder, die sich aus dem Schulalltag subjektiv zurückziehen, sind weder faul, noch haben daran immer die Lehrer Schuld.
Die hinter dieser Entwicklung stehenden Ursachen sind eher vielfältig ausgeprägt. Schulmüdigkeit kennzeichnet zunächst eine Störung des Kindes in seiner Beziehung zur Schule. Bis es schließlich wieder aus dem Schulalltag ausscheidet, fällt es in der Regel durch verschiedenartige Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Unterricht oder im Unterricht selbst auf. Von einem solchen Kind zu unterscheiden sind Kinder, die mit ihren sozial unerwünschten Verhaltensweisen
den geregelten Ablauf des Schulalltags zwar stören, sich aber nicht aus dem Lern- und Sozialisationsfeld Schule verabschieden wollen.
Die Lernwerkstatt des sci:moers richtet sich an schulmüde Kinder, ehe sie sich zu Schulschwänzern entwickelt haben. Sie verfolgt das Ziel, sie wieder zu regelmäßigen Schülerinnen und Schülern zu machen.
Schulmüdenprojekt Lernwerkstatt Sci:Moers
Barbarastraße 12, 47443 Moers
Fon 02841 / 9 57 90
Mail Jugendsozialzentrum@sci-moers.de
Kontaktpersonen Frau Ueltgesforth, Herr Liebert

"Macht Kinder sicher und stark!"
Es ist unsere Vision und die Zielsetzung unserer Arbeit, Kinder und Jugendliche sicher und stark zu machen, damit Sie Gewaltverbrechen und sexuellem Missbrauch nicht mehr hilflos ausgeliefert sind, sondern sicher aufwachsen. Diese Arbeit wird überwiegend in Grund-Schulen umgesetzt, die Sicher-Stark-Trainings für ihre Schülerschaft durchführen.
Schutz vor Übergriffen und Gewalt durch Selbstschutztraining
Das Sicher-Stark-Team arbeitet nur mit professionell ausgebildeten Erfolgstrainerinnen und -trainern auf dem Gebiet der Gewaltprävention, die im gesamten Bundesgebiet seit vielen Jahren tätig sind.
Schwerpunktmäßig führt das SICHER-STARK-TEAM Kurse in NRW durch, die bei den unterschiedlichen Veranstaltern (Elterninitiativen, Schulen, Fördervereinen, Sportvereinen, Organisationen) vor Ort durchgeführt werden.
Die Grundlage für die Trainings des Sicher-Stark-Teams bietet ein außergewöhnliches und bundesweit einzigartiges Konzept, durch das Kinder ihre persönlichen Stärken entdecken - Stärken und Fähigkeiten, die sie oftmals zuvor gar nicht kannten! Dabei sind die Kinder oftmals erstaunt über sich selbst und gewinnen an Selbstvertrauen und das Training ermöglicht ihnen, über sich selbst hinaus zu wachsen und die Erfahrung auch in den Alltag zu übernehmen.
Sicher-Stark-Team
Hofpfad 11, 53879 Euskirchen
Fon 02251 / 1 48 58 37, Fax 02251 / 9 29 15 06
Mail info@sicher-stark.de, Internet www.sicher-stark.de
Kontaktpersonen Dr. Esser, Frau Rinker

"Spaß-Schule"
"Spaß-Schule" ist ein intensives sozialpädagogisches Angebot für Kinder im Grundschulalter aus dem Stadtteil Blumenberg mit sozialen Problemen und mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten. Die persönlichen Probleme und Lernschwierigkeiten des Kindes werden berücksichtigt, die Entwicklung des Einzelnen wird auf der Grundlage des gruppenpädagogischen Konzeptes durch soziales Lernen in der Gruppe gefördert.
Die Idee der "Spaß-Schule" ist es, den Erlebnisbereich "Lernen" wieder mit angenehmen, lustbetonten Gedanken zu verbinden. So gibt es an den drei wöchentlichen Projekt-Tagen vor dem Lern- und Hausaufgabenblock eine Aufwärm-Phase mit Brötchen und Kakao. Also eine Gelegenheit, den Stress des Unterrichts abzustreifen und über gute und schlechte Erlebnisse zu erzählen.
Danach wird gearbeitet. Am wichtigsten sind die Hausaufgaben, denn eine simple Erkenntnis ist die, dass die Schüler mit vollständigen Hausaufgaben leichteren Herzens in die Schule gehen. Andererseits trägt dieser Umstand bereits erfahrungsgemäß dazu bei, schwierige Schüler - Lehrer/innen - Beziehungen zu entspannen. Wer seine Aufgaben fertig hat, darf sich kurz ausruhen oder einmal um den Schulblock rennen. Danach ist oft noch Zeit für die selbstgewählten Förder-Schwerpunkte. Methode der Wahl ist aber nicht das sture "Büffeln", sondern eher die spielerische Form.
Einmal in der Woche aber sind Schule, Lernen oder Hausaufgaben absolut tabu. Das ist dann die "Spaß"-Abteilung der Blumenberger "Spaß-Schule". Ähnlich wie in den Gruppen unseres Straßen-Kinder-Projektes geht es ausschließlich darum, in der Gesellschaft spannende Dinge (die oft lehrreich sind) miteinander zu erleben.
Kindernöte e.V.,
Florenzer Straße 20, 50765 Köln
Fon 0221 / 22 12 13 80, Fax 0221 / 22 12 13 90
Mail mail@kindernoete.de, Internet www.kindernoete.de
Kontaktpersonen Ulrich Nolden, Bojana Bobar

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