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In Initiativen lernen - durch Initiative lernen [Bewerbungen 18, 19, 20, 21, 22]
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"Puppentheater Distelpink"
Eltern und Erzieher des "Städt. Kindergartens Disteln" haben eine AG gegründet, die sich mit moderner Darstellung des Puppentheaters beschäftigt. Von den Kulissen über die Handpuppen bis hin zur Erstellung des Drehbuches wird alles selbst gestaltet. Sechs Eltern (Elternrat) hatten das Puppentheater für sich entdeckt. Der Kreis wuchs schnell an. Unterdessen sind 16 Personen Kulissenbauer, -maler, Dekorateure, Kostümbildner, Spieler, Techniker ... Durch die große, selbstkonstruierte Bühne und gute Lautsprechanlage (vom Förderverein finanziert) spielt die Gruppe auch in großen Räumen und im Freien und begeistert alle.
- Durch die Aufführung "vor und hinter der Bühne" wollen wir Kinder mit ihren Eltern im Zeitalter der Medienüberfütterung mit dem Puppentheater ganz anderer Art - zum Anfassen - , mit - Musik und Rhythmik - mitreißen, begeistern.
- Während der Vorstellung steht die "Freude" im Vordergrund = positive Lebenserfahrung.
- Das Puppentheater bietet die Möglichkeit, Kontakte untereinander herzustellen, zu vertiefen.
- Bei den Vorstellungen werden Phantasie und Kreativität lebendig weiterentwickelt, die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.
- Hintergrundwissen wird interessant verpackt, damit das Allgemeinwissen erweitert.
- Auseinandersetzung mit sozialen Inhalten werden erlebt: Ängste, Wertschätzung, Gemeinschaftssinn, Probleme und ihre Lösungen ...
- Themen im Puppentheater verlangen, sich in andere Personen hineinzuversetzen, verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten auszuprobieren (Mimik, Gestik, Sprache ...)
- Wir vermitteln Sprache "in jeder Hinsicht" kompetent!
- Das Puppenspiel ist für alle Kinder deutlich, klar, verständlich, anregend, spannend!
- Emanzipatorische Aspekte kommen zum Tragen (z.B. Die Weihnachtsfrau).
Förderverein des Städt. Kindergartens Herten - Disteln
Zum Nonnenkamp 75, 45699 Herten
Fon 02366 / 8 47 14
Mail edmonddantes04@versanet.de
Kontaktpersonen Herta Laskowski, Henryk Drzazga

"Jugendliche beraten Jugendliche"
Das Projekt "Jugendliche beraten Jugendliche" ist ein telefonisches Beratungsangebot im Rahmen des Kinder- und Jugendtelefons, der Nummer gegen Kummer, die bundesweit unter 0800 111 0 333 zu erreichen ist. Samstags von 14.00 bis 19.00 bieten Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren ehrenamtlich Gleichaltrigen Gesprächs- und Beratungsmöglichkeit. Die Anrufe sind kostenlos, anonym und werden vertraulich behandelt.
"Jugendliche beraten Jugendliche" ist ein Angebot der "peer-education", dessen Relevanz darauf beruht, dass Jugendliche eher bereit sind, sich bei Schwierigkeiten Gleichaltrigen anzuvertrauen und sich von Ihnen Unterstützung zu holen als von Erwachsenen. Durch die vorbereitende Ausbildung werden Jugendliche für die Probleme anderer Menschen dieser Gesellschaft sensibilisiert und befähigt, soziale Kompetenz und Verantwortung zu entwickeln.
Es bietet den jungendlichen BeraterInnen die Möglichkeit persönlichen Wachstums, indem sie:
- sich selbst und die eigenen Gefühle besser wahrnehmen;
- sich selbst im Kontakt mit anderen kennen lernen;
- gemeinsam in der Gruppe lernen, Teamfähigkeit erlangen;
- Kenntnisse über Kommunikation erwerben;
- neue Kommunikationsformen kennen lernen und ausprobieren.
Diese sog. "soft Skills" werden heute nicht nur in sozialen Berufen von Arbeitgebern immer mehr geschätzt.
Die Jugendlichen erlangen Fachwissen z.B. über Sexualität, Drogen, die Ursachen familiärer und außerfamiliärer Gewalt und andere für Beratung wichtige Themen.
Anrufende und Zuhörende erfahren, dass es normal ist, Probleme zu haben und sich in Situationen, in denen sie allein nicht weiter kommen, Hilfe - zur Selbsthilfe - zu holen.
Jugendliche arbeiten ehrenamtlich und erleben, dass es Tätigkeiten gibt, die als sinn- und wertvoll erlebt werden, obwohl, oder gerade weil sie kein Geld bringen.
Deutscher Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Düsseldorf
Posener Straße 60, 40231 Düsseldorf
Fon 0211 / 6 17 05 70, Fax 0211 / 61 70 57 77
Mail DKSB-Duesseldorf@t-online.de
Kontaktperson Diana Goldermann-Wolf

3. Preis
"Pipilotta baut Villa Kunterbunt" - Abenteuer Bauen für Mädchen
Das Gelände des HWH wird für die Dauer des Projektes in einen Abenteuerspielplatz für Mädchen verwandelt.
Unter fachlicher Anleitung von zwei Schreinerinnen planen die Mädchen eine "Villa Kunterbunt" nach ihren Ideen und setzen Bau und Gestaltung um. Spielerisch lernen die Mädchen, mit Materialien, Werkzeug und Maschinen fachgerecht und ohne Scheu umzugehen.
Handwerk und Technik ist nach wie vor eine Männer- und Jungendomäne. Dies zeigt sich auch in der Berufswahl, Mädchen entscheiden sich immer noch überwiegend für einige, meist schlecht bezahlte, typische Frauenberufe. In Schule und Umfeld wird Mädchen technisches und handwerkliches Verständnis und Können nur unzureichend vermittelt. Mädchen brauchen entsprechende Freiräume und weibliche Vorbilder, um ihre handwerklichen Fähigkeiten selbstbewusst entdecken und entwickeln zu können.
In dem 5-tägigen Ferienprojekt stand Spaß und Erlebnis beim Bauen im Vordergrund. Das Lernen erfolgte spielerisch, unbemerkt und nachhaltig. Die Mädchen setzten ihre Ideen um und lernten dabei etwa, Nägel einzuhämmern, eine Wasserwaage korrekt anzulegen und mit diversen Kleinmaschinen fachgerecht umzugehen. Vom Erfolg ihrer Arbeit (siehe Fotos) waren die Mädchen gleichermaßen begeistert. Übereinstimmend bestätigten die Teilnehmerinnen, dass sie ganz überrascht waren, in der Lage zu sein, selbständig ein richtiges Haus mit funktionstüchtigen Türen, Fenstern und einem Dach zu bauen.
Handwerkerinnenhaus Köln e.V.
Kempener Str. 135, 50670 Köln
Fon 0221 / 7 39 05 55, Fax 0221 / 9 22 86 65
Mail mail@handwerkerinnenhaus.org, Internet www.handwerkerinnenhaus.org
Kontaktpersonen Frau Lehmann, Frau Lehn

"Einmal im Leben ein Bauer / eine Bäuerin sein ..."
Ein Planspiel zum Thema Nachhaltige Landwirtschaft wurde vom NPZ erarbeitet und soll mit Spiel und Spaß 10 - 14 j. Kindern die Zusammenhänge (ökologisch, sozial, wirtschaftlich) der landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion der nördlichen und südlichen Welt verdeutlichen. Theoretische Grundlage bilden die Inhalte der Agenda 21. Das Planspiel ist für 5 Tage konzipiert und wurde vom 04. - 08.08.03 am NPZ erfolgreich durchgeführt.
Das Planspiel zum Thema Nachhaltige Landwirtschaft bietet Kindern im Raum Bielefeld die Möglichkeit, während einer Woche in die Lebenswelt Landwirtschaft mit all seinen Vernetzungen einzutauchen, in eine bestimmte Rolle (LandwirtIn, DirektvermarkterIn, VerbraucherIn, UrwaldbäuerIn, ...) zu schlüpfen und Prozesse aktiv mitzugestalten. Auf kindgerechter Ebene er-leben und er-spielen Kinder unter fachlicher Begleitung Zusammenhänge und Bedingungen
- der Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft
- der ökologischen Dimension von Landwirtschaft und ihrer Nachhaltigkeit
- der weltwirtschaftlichen Vernetzung
- von Lokalität - Globalität
- der sozialen Dimension, z.B. Arbeitsmarkt, Arm und Reich, etc.
Naturpädagogisches Zentrum Schelphof e.V.
Eckendorfer Straße 311, 33609 Bielefeld
Fon 0521 / 3 04 40 63, Fax 0521 / 3 04 40 88
Mail npzschelphof@t-online.de, Internet www.npzschelphof.de
Kontaktperson Anne Wehmeier

"Natürlich im Netz" - Umweltforscher unterwegs
Der Verein "Spielen mit Kindern" veranstaltete in der ersten Woche der Osterferien ein "medienpädagogisches Umweltprojekt".
21 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren erforschten die Natur in der Stadt rund um das Spielhaus in der Teichstr. 18a in Bielefeld. Die interessantesten Ergebnisse stellten die Umweltforscher im Internet in dem Kinderstadtplan unter www.bielewelt.de und im Rahmen einer "Umwelt-Ausstellung" vor.
Spielen mit Kindern e.V.
Teichstraße 18a, 33615 Bielefeld
Fon 0521 / 13 10 61, Fax 0521 / 13 10 62
Mail mail@spielen-mit-kindern.de
Kontaktperson Claudia Albers

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