Logo Ini-Preis Dokumentation Initiativenpreis 2003
PARITÄTISCHES Jugendwerk NRW
Wappen NRW Gefördert vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW

"ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln"

Das ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln steht als Begegnungsstätte allen offen, die Spaß an Zirkus und Artistik haben. Die Idee entstand aus der jahrelangen, sehr erfolgreichen Arbeit mit dem Kinder- und Jugendzirkus Wibbelstetz, der bereits seit 1982 einen Teil des TPZ darstellt. Das ZAK, als fest situiertes Zirkuszentrum, bietet die Möglichkeit, in einem sehr geeigneten Rahmen, Kindern und Jugendlichen zirkuspädagogische Angebote anzubieten.

Das Angebot des ZAK umfasst folgende Schwerpunkte:
  • Kontinuierliches zirkuspädagogisches Angebot für Kinder und Jugendliche
  • Integrative Arbeit mit behinderten und nicht-behinderten Kindern und Jugendlichen
  • Förderung zur Berufsorientierung durch Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für Jugendliche über Zirkus
  • Schulungs- und Trainingszentrum für Multiplikatoren
Im Mittelpunkt des Projektes steht das Erproben und Erleben der eigenen Persönlichkeit im Zusammenspiel mit anderen über zirzensische Mittel.
Das ZAK ist in Köln-Riehl gelegen und hat damit eine Ortsnähe zu sozialen Brennpunkten. Aus diesem Grund zielen die Angebote auf Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten. Die Arbeit mit zirzensischen Mitteln bietet die Möglichkeit, auf spielerische Art und Weise soziale Kompetenz zu schulen und zu fördern und leistet damit einen pädagogisch wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.
Die Vielfalt der artistischen Disziplinen wie Akrobatik, Jonglage, Balance, Clownerie und Fakirkünsten bietet, losgelöst von der Geschlechtszugehörigkeit im Sinne des "gender mainstream", sowohl für Mädchen als auch für Jungen die Möglichkeit, ihren Platz in der Gruppe und Raum für sich selbst zu finden.

Theaterpädagogisches Zentrum e.V. Köln
Genter Straße 23, 50672 Köln
Fon 0221 / 52 17 18, Fax 0221 / 52 85 18
Mail info@tpz-koeln.de, Internet www.tpz-koeln.de
Kontaktperson Björn Hanefeld
zurück


"Wir machen eine Radiosendung und wir machen Fernsehen"

Wir machen eine Radiosendung und wir machen Fernsehen Aufgrund eines Sprachförderungsprojektes in der Kindertageseinrichtung SpielRAUM kamen Kinder und Erzieherinnen auf die Idee, eine Radiosendung zu produzieren.
Nachdem dies gut gelungen war und die Kinder von Zuhörern der Bürgerfunksendung viel Lob erhalten hatten, entschlossen wir uns gemeinsam zu einer kleinen Fernsehsendung. Der Kontakt zum WDR-Landesstudio Bielefeld war schnell hergestellt und im Rahmen der "Kinderzeit" überlegten die Kinder sich einen Beitrag. Da sie im Rahmen eines anderen Projektes unserer Einrichtung "Wo kommt unser Essen her" eine Straußenfarm in der Region besichtigt hatten, stand für die Kinder schnell fest, dass sie über die außergewöhnlichen Vögel berichten wollten.

Westfälisches Kinderdorf e.V., Tageseinrichtung "SpielRAUM"
Haterbusch 32, 33102 Paderborn
Fon 05251 / 89 71 10, Fax 05251 / 89 71 20
Mail info@wekido.de
Kontaktperson Hildegard Tanger-Humberg
zurück


"Lernen wie man lernt"

Lernen wie man lernt Über 250 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche (die meisten ausländischer Herkunft) werden in vier Stadtteilen Essens ganzheitlich in ihrer Entwicklung gefördert und begleitet. Die wichtigsten Angebotsbausteine sind Lernförderung, Freizeitangebote, ein Essensangebot, Elternarbeit und Maßnahmen der Berufsorientierung. Das Projekt ist frei finanziert.

Das Projekt "Lernen wie man lernt" zielt auf eine ganzheitliche Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen aus einkommensarmen und bildungsfernen Milieus. Die Mitarbeiter konzentrieren sich bei den Kindern nicht auf ihre Schwächen und Defizite, sondern auf ihre Stärken und Potentiale. Grundlegend ist dabei das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe!" Dreh- und Angelpunkt der pädagogischen Arbeit ist das Selbstkonzept jedes einzelnen Kindes. Lernen wie man lernt Ganzheitliche Entwicklungsförderung beinhaltet eine Stärkung der Selbst-, der Sach- und der Sozialkompetenz. In Kinderkonferenzen lernen die Kinder, wie Konflikte ohne Gewalt gelöst werden können. In verschiedenen Kursen und Kreativangeboten (Computerkurs, Theatergruppe, Zirkus-Projekt, Kung-Fu-Gruppe, Gestaltgruppe, Jungengruppe, Video-AG u.a.m.) lernen die Kinder, eigene Fähigkeiten, Neigungen und Grenzen realistisch einschätzen zu können. Im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung und der schulischen Lernförderung erweitern und festigen die Kinder und Jugendlichen ihre fachlichen Kenntnisse.

Deutscher Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Essen
Altenessener Straße 273, 45326 Essen
Fon 0201 / 8 33 33 15, Fax 0201 / 8 33 33 21
Mail mi.maas@t-online.de
Kontaktperson Dr. Michael Maas
zurück


"Die Ferien-Piraten " - (Filmtitel: "13 sind 4 zuviel")

Die Ferien-Piraten In den ersten zwei Wochen der Sommerferien wurde gemeinsam mit 13 Kindern, einem Filmemacher und zwei Kommunikationsdesignern sowie einem Theaterpädagogen ein Piratenfilm zu unterschiedlichen Orten des Ruhrgebietes gedreht. Exposé, Treatment, Drehbuch und Storyboard wurden zuvor mit den Kindern teils gemeinsam, teils in Gruppenarbeit entwickelt.

Werk°Stadt Witten
Mannesmannstraße 6, 58455 Witten
Fon 02302 / 9 48 94 - 0, Fax 02302 / 9 48 94 - 18
Mail kontakt@werk-stadt.com
Kontaktperson Till Stauffer
zurück


"kulture and nature" - Kunst-u. Kreativ-Werkstatt für Jugendliche

Zentrales Anliegen der Ideenwerkstatt Lebens[t]raum e.V. ist die Spiel-Raum-Gestaltung für und mit Kindern und Jugendlichen. kulture and nature Wir sind in Schulen, Kindergärten und auf öffentlichen Spielplätzen tätig, und bauen phantasievolle Gestaltungselemente aus Naturmaterialien.
In Zusammenarbeit mit KünstlerInnen soll der öffentliche Grünraum mit künstlerischen Arbeiten durch Jugendliche bereichert und verschönert werden.
Über den künstlerisch-kreativen Zugang sollen die Jugendlichen motiviert werden, sich mit ihrer kulturellen Herkunft und anderen Kulturen auseinander zu setzen. Im Mittelpunkt stehen die realen interkulturellen Begegnungen (ca. 12 - 15 unterschiedliche Nationalitäten).

Wir sehen dieses Kunstprojekt als "Modellprojekt zur Gewaltprävention", weil mit Hilfe künstlerischer Gestaltungsprozesse die Identifikation von Jugendlichen unterstützt, positive Lebensweltgestaltung angeregt und das Gemeinschaftsgefühl gefördert werden.
Künstlerische Gestaltung ermöglicht kreative Ausdrucksformen für die Persönlichkeit. Schlüsselprozesse für die Persönlichkeitsentwicklung werden in Gang gesetzt: kulture and nature Konzentration und Ausdauer fördern, Frusterfahrung machen, damit umgehen lernen, neue Motivation schöpfen, Ehrgeiz entwickeln, Hilfe geben und Hilfe anderer annehmen, sich gegenseitig unterstützen ...
Dabei bieten Naturmaterialien wie Stein, Lehm und Erde vielfältige Gestaltungsmäglichkeiten. So entsteht durch die individuelle Arbeit einzelner ein Gesamtkunstwerk vieler! (positives Gruppengefühl)

Ideenwerkstatt Lebens[t]raum e.V.
An der Hessel 7, 33790 Halle
Fon 05201 / 66 60 80, Fax 05201 / 73 40 56
Mail Andrea.Vahrenhorst@t-online.de, Internet www.ideenwerkstatt-lebenstraum.de
Kontaktperson Andrea Vahrenhorst
zurück