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PARITÄTISCHES Jugendwerk NRW
Wappen NRW Gefördert vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW

2. Preis

"Der Geschichtenmacherinnenclub"

Der Geschichtenmacherinnenclub Da ich schon längere Zeit mit den Kindern der Einrichtung arbeite, viel mir der Ideenreichtum, die Lust zu gestalten und zu erzählen, aber auch die Schwäche zu lesen, zu schreiben und die neuen Medien zu nutzen auf. Ich gründete den "Geschichtenmacherinnenclub". Zunächst arbeitete ich mit Mädchen, da deren Interesse besonders groß war und sie sich ohne Störungen der Jungs entwickeln sollten. (Mittlerweile haben auch die Jungs ihren Club gegründet und werden von mir betreut.) Es wurden Geschichten erzählt, Ausstellungen organisiert u.v.m.

Der Geschichtenmacherinnenclub Die Mädchen - und mittlerweile auch Jungs - werden gefördert in ihrem Lesen und Schreiben. Sie lernen außerschulisch sich in der Gruppe zu einigen und ihre Ideen umzusetzen. Die Geschichten werden illustriert und zu kleinen Büchern zusammengestellt. Die Kinder lernen, ihre Geschichten am Computer zu schreiben und Bilder am Computer zu gestalten, was ihre Medienkompetenz verbessert. Weiterhin wird durch lesen, bzw. zuhören, die Fähigkeit verbessert, Inhalte zu verstehen und Logik in ihre Geschichten zu bringen.

Werkhaus e.V. - Spielhaus Dießem
Dießemer Straße 89 - 93, 47799 Krefeld
Fon 02151 / 60 67 63
Mail info@werkhaus-krefeld.de, Internet www.werkhaus-krefeld.de
Kontaktpersonen Helmut Boeck, Alexander Fest
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"Kinderkulturprogramm"

Kinderkulturprogramm Das Kinder-Kultur-Programm ist ein Teil unserer allgemeinen Aufgaben. Es umfasst die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und andern Einrichtungen, die mit Kindergruppen arbeiten, um ein gezieltes Kulturangebot in den Großraum Barntrup zu tragen. Dieses gliedert sich in Kindertheaterveranstaltungen, Autorenlesungen, Kinderfeste und Kinder-Filmtage. Ein weiteres eigenständiges Aufgabenfeld sind die alljährlichen Ferienspiele in den Sommerferien, die projektbezogen angeboten werden.

Offene Kinder- und Jugendarbeit: Das neue Haus und Die Alte Schule Im Neuen Haus (HOT) und die Alte Schule (KOT) bieten ganzjährig verschiedene Angebote an, aus denen die Kinder und Jugendlichen nach eigenen Bedürfnissen und Neigungen auswählen können. Kinderkulturprogramm Dieser Form der offenen Kinder- und Jugendarbeit liegt eine Pädagogik zugrunde, die Schwierigkeiten erkennen, aufgreifen und bewältigen möchte. Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten wir für ein gleichberechtigtes Mit- und Nebeneinander, hinweg über alle Unterschiede von Herkunft, Bildung, Geschlecht, Konfession und sozialem Status. Wir fördern dabei die jungen Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung und bauen Benachteiligungen ab. Durch Gruppenangebote und Projekte helfen wir Kindern und Jugendlichen, eigene Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und zu entwickeln. Der KOMM e.V. bietet Freiräume, in denen junge Menschen ein demokratisches und sozial verantwortungsvolles Verhalten erleben, erlernen und erproben können.

KOMM e.V.
Kellerstr. 2, 32683 Barntrup
Fon 05263 / 39 00, Fax 05263 / 9 52 42
Mail das.neue.haus@kommev.org, Internet www.kommev.org
Kontaktperson Uwe Fauck
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"Hip Hop goes politics" - Einblicke in Kulturen

"HIP HOP goes politics - Jugend mischt mit" richtet sich speziell an alle Jugendlichen Hip Hop goes politics im Alter von 12 bis 18 Jahren des Sozialraums "Hiddeser Berg" und Umgebung, die aufgrund ihrer verschiedenen kulturellen und nationalen Hintergründe immer wieder Erfahrungen mit Intoleranz und Diskriminierung machen und denen das Forum zur Thematisierung dieser Problematik fehlt. Die Interessen und Bedürfnisse dieser Zielgruppe werden nicht öffentlich vorgebracht und erreichen daher auch nicht die Kommunalpolitik. Die Politik soll über dieses Projekt Sichtweisen, Problemstellungen, Konflikte und Interessen der Jugendlichen erkennen und sie ernst nehmen. Diese Gruppe der Jugendlichen zeichnet sich auch aus durch ein Desinteresse an Politik.
Mit dem Projekt möchten wir Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, über ihre eigenen Interessen mit Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen. Schwellenängste abzubauen und das demokratische Potenzial der Hip Hop - Hip Hop goes politics Kultur zu fördern und weiterzuentwickeln ist uns dabei ein wesentliches Anliegen. Der Dialog zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitik soll einer gegenseitigen Sensibilisierung für die Interessen und Wünsche des jeweils anderen dienen, wobei das gemeinsame Handeln und das Miteinander im Vordergrund stehen sollen. Hierüber entsteht eine Lobby zur Thematisierung von Erfahrungen mit Intoleranz und Diskriminierung.

Villa am Hügel, DKSB
Humboldtstr. 16, 32756 Detmold
Fon 05231 / 6 92 98
Mail DKSB-VillaamHuegel@t-online.de
Kontaktperson Jessica Geisler
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"Ein neuer Tag"

Ein neuer Tag Entstanden ist die Idee zu dem Videofilm, nachdem die Mädchen des Interkulturellen Mädchentreffs in einer Drehbuchwerkstatt (gemeinsam mit einer Journalistin und Drehbuchautorin) mehrere Drehbücher geschrieben haben.


Inhaltsangabe "Ein neuer Tag"
Erzählt wird die Geschichte des 12 jährigen Mädchens Asisa, das aus Kasachstan stammt. Noch fremd in der Großstadt Köln, versucht sie Anschluss im Interkulturellen Mädchentreff in Köln-Ostheim zu finden. Ihre Sprachprobleme, sie spricht kaum Deutsch, und das Verhalten der übrigen Mädchen machen es ihr nicht leicht, sich in die Gruppe zu integrieren. Schließlich gelingt es Asisa Freundschaften zu schließen. Der Film beschreibt die Lebenswelten der Mädchen mit Migrationshintergrund, in einer für sie zunächst fremden Umgebung. Persönliche und kulturelle Unterschiede werden thematisiert, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede darzustellen.

Durch das Projekt lernten die Mädchen Selbstvertrauen und Vertrauen in die Gruppe zu entwickeln.
Ihre sozialen Kompetenzen wurden gefördert und das Projekt trug zur Persönlichkeitsbildung bei. Die Mädchen setzten sich mit verschiedenen Kulturen auseinander, übten Toleranz und entwickelten neue Konfliktlösungsstrategien. Die Erfahrungswelten der Mädchen wurden erweitert.
Sie lernten durch das Schauspielen, sich selbst auszuprobieren, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und die Angst vor der Kamera zu verlieren. Sie lernten wie ein Film entsteht: vom Ideen sammeln, Drehbuch schreiben bis zur filmischen Umsetzung. Ein neuer Tag Die Mädchen setzten sich mit der eigenen Wertschätzung von selbst entwickelten Produkten auseinander. Ihr ästhetisches Bewusstsein wurde gefördert, ebenso wie Mut, Spaß und Eigeninitiative.
Letztendlich erfuhren die Mädchen eine Stärkung zur größeren Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und zur Erlangung eines größeren Selbstbewusstseins.

Interkultureller Mädchentreff, Mädchenhaus Köln e.V.
Rösrater Straße 69, 51107 Köln
Fon 0221 / 8 90 59 58, Fax 0221 / 8 90 55 48
Mail maedchentreff@maedchenhauskoeln.de
Kontaktperson Sabine Osbelt
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"MABILDA"

MABILDA Wir unterstützen Mädchen in ihrer Identitätsbildung und tragen dazu bei, dass sie Ideen für eine eigenständige Lebensplanung und Berufsperspektive entwickeln und umsetzen.
Gegen Perspektivlosigkeit und Frustration setzen wir auch Angebote, die den kreativen, musischen und bewegungsorientierten Wünschen und Potentialen der Mädchen entsprechen.
Bildung und Lernen bezieht für uns den ganzen Menschen, das ganze Mädchen mit ein - und da die Interessen und Potentiale von Mädchen sehr breit und bunt sind, sind es auch unsere Angebote.

Lebensplanung, Berufswahlorientierung
MABILDA Ziele: bewusste und selbstbestimmte Lebensplanung und Berufswahlentscheidung.
Wir begleiten Mädchen beim Aufbau eigener Selbstwertvorstellungen und Rollenbilder.
Abbau von Technikdistanz.

Selbstbehauptung
Kennen lernen und Ausbildung körperlicher Stärke mit Hilfe eines mädchengerechten Sport- und Körperarbeitskonzeptes.

MABILDA Musisch-kreative Bildung
Einsetzen der Körpersprache zur Selbstdarstellung, Tanz, Musik, Schreibwerkstatt, Radioprojekt, Hörspielproduktion. D.h.: Wir spielen Theater und machen Musik. Wir tanzen, auch mit den Müttern!

MABILDA (Mädchenbildungsarbeit) e.V.
Kalthoffstr. 73, 47166 Duisburg
Fon 0203 / 51 00 10, Fax 0203 / 51 27 94
Mail Mabilda@t-online.de
Kontaktpersonen Petra Kurel, Hatice Güler
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