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PARITÄTISCHES Jugendwerk NRW
Wappen NRW Gefördert vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW

"Knast - Ich? - Nie!" - Kriminalprävention durch Ein-Sicht (KIN)

Einsicht durch Ein-Sicht
Knast – Ich? – Nie! Junge Menschen haben durchwegs kein oder ein falsches Bild von der Welt des Gefängnisses.
Die Konsequenzen von Straftaten können von Eltern und Lehrern auch nicht glaubhaft vermittelt werden. Wir haben daher einen Film mit Jugendlichen für Jugendliche gedreht, der ganz authentisch u.a. einen Jugendlichen ab Begehung der Tat begleitet. Die Realität beeindruckt nachhaltiger als verzerrte, einseitige Darstellungen in den Medien.

Mit KIN bringen wir Außerschulisches in Klassenzimmer und Jugendeinrichtungen:
Die Welt des Gefängnisses, den Knast!
Authentisch - echt - hautnah, weil Gleichaltrige ihre tatsächlichen Erfahrungen an realen Orten mitteilen (die Tat - Polizeigewahrsam - Haftrichter - Gefangenentransport - Haftzelle - die Folgen der Tat).
Diese Welt ist anders:
Anders als die Bilder aus Krimis und Fernsehsendungen. Anders als die Berichte in Zeitschriften und Zeitungen. Anders als die eigenen Vorstellungen, sogar jenseits der eigenen Vorstellungskraft.
Fragen tun sich auf. Ist Interesse geweckt, kommt Eigeninitiative in Gang.
Lernen ist garantiert, wenn Antworten, soweit wie möglich, gegeben und Diskussionen angeregt werden. Die geforderte Begleitung durch eine(n) Experten/in (durch das Begleitmaterial zusätzlich informiert) soll eine sachgerechte Diskussion sicherstellen.
Jeder soll sich vor diesem Hintergrund und mit den eigenen Erfahrungen seine Sichtweise begründet bilden können.
Knast – Ich? – Nie! KIN ermöglicht Bildung und kritischen Umgang mit Medien - und in Einzelfällen Einsicht durch Ein-Sicht.

Maßstab, Verein für eine soziale Zukunft e.V.
Luxemburger Straße 190, 50937 Köln
Fon 0221 / 41 70 92, Fax 0221 / 4 24 88 45
Mail vereinmasstab@hotmail.com
Kontaktpersonen Matthias Remky, Dr. Helmut Geiter
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"Gleis 22" - Konzerte - Partys - Ausstellungen

In der vielseitigen und zentral gelegenen Räumlichkeit "Gleis 22" werden seit 15 Jahren Konzerte, Partys und Ausstellungen organisiert. Dabei finden unterschiedliche Facetten der Jugendkultur unter einem Dach ein zu Hause. Ausdruck individueller Lebenswirklichkeiten ist das Motiv. Austausch und gegenseitiger Respekt unter den Organisatoren und dem zahlreichen Publikum sind die Folge.

Inhaltlich-fachlich:
Begriffe: Booking, Promotion, BreakEven, Catering etc.
Zusammenhänge: Agenturen, Künstler, Medien, Veranstalter, Musikbusiness etc.

Methodisch-strategisch:
Organisieren: Einkauf, Technik, Kartenvorverkauf, Werbung etc.
Planen: Programm, Arbeitsplan etc.
Entscheiden, Gestalten, Ordnung halten

Sozial-kommunikativ:
Zuhören, Begründen, Argumentieren, Fragen, Diskutieren, Kooperieren, Integrieren, Gespräche leiten, Überzeugen, Präsentieren etc.

Affektiv:
Selbstvertrauen entwickeln, Spaß an einem Thema / an der Arbeit haben, Identifikation und Engagement entwickeln, Werthaltungen aufbauen

Gleis 22 Initiativen
Hafenstraße 34, 48153 Münster
Fon 0251 / 4 92 58 58, Fax 0251 / 29 54 36
Mail info@gleis22.de, Internet www.gleis22.de
Kontaktperson Stefan Schmoor
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"Mit Initiative bewegen" - Jugendinitiative wird Stadt-Gespräch

Mit Initiative bewegen Damit sich die neu gegründete Mädchen-Tanz-AG besser vorbereiten und proben konnte, fehlte uns eine Spiegelwand im Trainingsraum. Und genau die brauchten auch andere Gruppen, Schulen und Einrichtungen im Stadtteil.
Über das DO-FORUM bietet der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt Dortmund seinen jungen Einwohnern die Möglichkeit zum "Mitreden-Mitbestimmen". Die Mädchen haben dies aufgegriffen und dem DO-FORUM einen Brief geschrieben. Zwei Monate später lud das Forum die Jugendlichen zu einem Gespräch ins Rathaus. Es folgten Reden, eine Ortsbegehung des Raumes, den die Jugendlichen ausfindig gemacht hatten. Von enttäuschenden Aussagen der Politiker ließen sich die Jugendlichen nicht entmutigen. Sie schrieben 100te Briefe, nahmen an vielen Besprechungen teil und forderten Politiker zum Handeln auf!
Schließlich sammelten die Jugendlichen auch noch alte Spiegel von Dortmunder Bürgern. Mit Initiative bewegen Diese beharrliche Initiative zeigte bei der Stadt Wirkung. Fast zwei Jahre nach dem Start der Aktion der Erfolg: Die Jugendlichen sollten ihre Spiegelwand bekommen!

Unsere Jugendlichen haben endlich durch große Eigeninitiative eine Spiegelwand in ihrem Trainingsraum, den auch andere Jugendgruppen mitnutzen dürfen. Eine kleine Chance mehr für die Entwicklung junger Menschen in einem sozial benachteiligten Stadtteil. Aber was noch viel wichtiger ist: Die Jugendlichen haben gelernt, wo und wie man seine Interessen einbringen muss, wie Anliegen mündlich und schriftlich formuliert werden. Sie haben die Strukturen ihrer Stadtverwaltung und -politik kennen gelernt und wissen jetzt, wie viel Zeit man manchmal braucht, damit Bürokraten besser verstehen, was Jugendliche in ihrer Entwicklung fördert, wo es Sinn macht zu investieren. Die Jugendlichen haben durch die Initiative gelernt, Medien für ihre Belange zu gewinnen. Sie haben mit ihrem Engagement begeistert und Mit Initiative bewegen gezeigt, welche Kompetenzen und Potentiale in ihnen schlummern. Man muss sie nur herausfordern ...
Politiker und Verwaltungsangestellte kennen meist nur die engen Grenzen ihrer Wirkungsbereiche und amtlichen Bestimmungen. Für uns gibt es noch den Horizont jenseits dieser Grenzen. Unser Projekt hat an der Engspurigkeit von Amtsdenkern gerüttelt und ihnen den Blick geschärft für das Aufwachsen junger Menschen in der heutigen Zeit.

Jugendförderkreis Dortmund e.V.
Bornstr. 154, 44145 Dortmund
Fon 0231 / 81 32 43, Fax 0231 / 8 63 11 56
Mail jfk-do@gmx.de, Internet www.jfk-dortmund.de
Kontaktperson Heinrich Mödder
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"Spielfilmprojekt 2003"

An vier Projekttagen hatten 12 Jugendliche die Möglichkeit, unter Anleitung eines professionellen Filmemachers und eines Sozialpädagogen, einen Kurzspielfilm zu drehen. Spielfilmprojekt 2003 Während der ersten Projektphase galt es zunächst, Anschluss an die Erfahrungswirklichkeit und Geschichte von Filmwahrnehmung der teilnehmenden Jugendlichen herzustellen. Mittels einfacher Übungen (Selbstdarstellung in einem Werbespot, Brainstorming, Szenisches Spiel) konnten sehr schnell Hemmschwellen abgebaut werden.
Auf Basis dieser ersten einführenden Ergebnisse entwickelten die Jugendlichen nun selbständig und dialogisch ein Drehbuch. Während der zweiten Projektphase wurden die Dreharbeiten durchgeführt. Hierbei wechselten sich die Teilnehmer vor und hinter der Kamera ab, diskutierten Licht und Einstellung zu den verschiedenen Szenen und kritisierten sowie lobten sich gegenseitig. Während eines noch folgenden Wochenendes wird das Rohmaterial von den Jugendlichen gesichtet und am Computer montiert. Der fertige Film wird abschließend auf einer großen Premierenfeier der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bildungspotentiale im Bereich von "individuellen und sozialen Kompetenzen":
Im Prozess der Filmarbeit - vom Drehbuch über die Dreharbeiten zum Schnitt bis letztlich zur Premiere - wird der einzelne Projektteilnehmer immer wieder Phasen der Resignation, Kritik, Verärgerung aber auch des Lobes, der Freunde und Motivation erleben. Im Fortschreiten des Spielfilmprojekt 2003 Projektes wird deutlich, dass nur im Team, nur gemeinsam das gesteckte Ziel erreicht werden kann. Hierfür ist es aber nötig, Kritik zu ertragen und auch auszusprechen (Kritikfähigkeit), einzelne Schritte auszuhandeln (Kompromissfähigkeit), Belastungen wie dem mehrfachen Wiederholen einer Szene standzuhalten (Geduld, Belastbarkeit) und während einer langen Zeit bei der Sache zu bleiben (Konzentrationsfähigkeit). Darüber hinaus werden über andere Aussagen gemacht und andere äußern sich über einen selbst (Selbst- und Fremdwahrnehmung), Handlugen und Meinungen müssen reflektiert (Reflexionsfähigkeit) und Unsicherheiten und Ängste überwunden werden (Erschließung personaler Ressourcen). Dies alles führt durch gemeinschaftliches Erleben und gegenseitiges Lob zu gestärktem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

"Aber Hallo" e.V. - Jugendzentrum Busch
Alte Aachener Straße 2, 52477 Alsdorf
Fon 02404 /9 35 72
Mail info@aberhallo-ev.de, Internet www.aberhallo-ev.de
Kontaktperson Uwe Stritzel
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"Amazonenprüfung"

Amazonenprüfung Aktives Werben um Mädchen für technische Berufe muss andere Wege gehen, denn Mädchen reagieren negativ auf das Wort Technik. Mit der "Amazonenprüfung" ist ein neutraler, neugierig machender Begriff geschaffen worden.
Mädchen absolvieren mit einem Laufzettel eigenständig einen Parcours mit einer Auswahl aus über 100 technischen Modulen. Selbstbestimmt können sie Aufgaben erledigen und den Zeitumfang selbst bestimmen. Sie können kreativ eigene Produkte herstellen. "Nebenbei" lernen sie "Technik" kennen. Zum Abschluss erhalten sie eine Urkunde.
Die Angebote werden Amazonenprüfung mobil vor allem in NRW in Kooperation mit Schulen, Jugendämtern, Gleichstellungsstellen etc. durchgeführt.
Bereits 38.000 Teilnehmerinnen haben durch die Initiative andere Inhalte kennen gelernt und sich für "Technik" begeistern lassen.
Folgeprojekte in anderen Einrichtungen und in anderen Zusammenhängen sind dadurch entstanden (Expedition Berufswelt, Miss Technik, Ritterprüfung, Technikcamps).

Technikzentrum Lübbecke e.V.
Zum Brunnen 31, 32479 Hille
Fon 05703 / 52 05 10, Fax 05703 / 52 05 11
Mail technikzentrum@t-online.de, Internet www.technikzentrum-luebbecke.de
Kontaktperson Karin Ressel
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